Bioresonanztherapie
Definition
Alternativmedizinisches Verfahren, basierned auf elektromagnetischen Schwingungen.
Ursprung
Entwickelt wurde die Theorie Ende der 70er von dem Arzt Franz Morell und dem Elektriker Erich Rasche.
Methode
Mit Hilfe des Bioresonanzgerätes soll "krankmachende” Schwingung in
"heilsame” umgepolt und zum Körper zurückgeführt werden. Über zwei
Elektroden, die der Patient in der Hand hält, findet das Gerät die
Schwingungen heraus, die den Heilungsprozess in Gang setzen und
organische Erkrankungen, Funktionsstörungen oder psychische und
psychosomatische Störungen beheben. Auch der präventive Charakter
bleibt nicht unerwähnt. Weiterentwickelte Geräte (Multicom) könnten
demnach die Schwingungen homöopathischer Heilmittel ebenfalls über die
Handelektroden in den Körper einleiten. Die geschlossenen Fläschchen
werden hierzu in einem mit dem Gerät verkabelten Behälter gestellt.
Schwingungen von Edelsteinen, Metallen und Farbkarten werden auf
dieselbe Weise "übertragen”.
Beurteilung
Kritiker raten von der Therapie ab, da sie reine Spekulation und Irreführung des Kunden sei.
Literatur
- Colin Goldner, Die Psychoszene, Alibri Verlag (2000)
- Krista Federspiel und Ingeborg Lackinger Karger, Kursbuch Seele, Verlag Kiepenhauer und Witsch (1996)
- Günter Gerhard und Beatrice Wagner, Sanfte Medizin, Kilian Verlag (2000)
- Stiftung Warentest, Die Andere Medizin,1991