Diäten (Schlankheits-)
Definition
Maßnahmen zum (raschen) Abbau von überschüssigem Körpergewicht.
Ursprung
Ursprünglich aus dem Griechischen diaita = Lebenskunst. Seit Beginn des
5. Jahrhunderts wurde in Griechenland zunehmend die Bedeutung des
Lebensstils für Kranke und Gesunde erkannt. Später wurde der Begriff
auf die Kontrolle der Figur mittels vorübergehender Reduktionskost oder
spezieller Kostprogramme bei bestimmten Erkrankungen reduziert.
Methode
Schlankheitsdiäten und Abnehmprogramme, die zur Reduzierung des
Körpergewichts angeboten werden, sind unüberschaubar. Entsprechend
variieren die damit verbundenen Methoden. Häufig liegt eine zeitlich
befristete Verminderung der Energiezufuhr durch Essen und Trinken zu
Grunde. Dem Erfindungsreichtum bezüglich des Wie, Was und Warum
scheinen dabei keine Grenzen gesetzt zu sein.
Siehe
BCM-Methode, Formula-Diäten, Hay’sche Trennkost, Markert-Diät, Psycho-Diät
Beurteilung
Diäten mit dem Ziel des raschen Gewichtsverlustes oder der
Beeinflussung von Krankheiten sollten nur auf fachlich begründete
Empfehlung und unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. In allen
anderen Fällen kann allenfalls eine dauerhafte Umstellung der
Ernährungsgewohnheiten, am besten mit qualifizierter Beratung und
Betreuung, empfohlen werden.
Literatur
- Dagmar Hauner und Hans Hauner, Wirksame Hilfe bei Adipositas, Trias Verlag (2001)
- Helmut Oberritter, Gesund abnehmen, Wort & Bild Verlag (2003)
- Friedrich Bohlmann, Schlank und fit ohne Diät, Gräfe und Unzer (1996)
- Neal Barnard, Iss Dich fit, Rowohlt Verlag (1998)