
Die Wissenschaftler entwickelten einen Fragebogen, der auf 19 Nahrungsgruppen basierte, und ersuchten 5.561 Herzanfall-Patienten und 10.646 Menschen mit einer diagnostizierten Herzkrankheit ihn auszufüllen. Menschen, die sich nach der typisch westlichen Diät ernährten, verfügten über ein 35 Prozent erhöhtes Risiko einen Herzanfall zu erleiden als jene, die wenig oder keine gebratenen Speisen und Fleisch aßen. Ein erhöhter Salzkonsum ist für die Erhöhung des Blutdrucks, schlechtes Fett führt zu Ablagerungen in den Blutgefäßen.
Es zeigte sich, dass die Erforschung von allgemeinen Ernährungsmustern aussagekräftiger ist als die Konzentration auf einzelne Nahrungsmittel. Entscheidend sei auch, dass zwar Elemnte der orientalischen Ernährung schlecht für das Herz sind, dazu gehört unter anderem das viele Salz in der Soja-Sauce, andere Bestandteile aber durchaus eine schützende Wirkung hätten.