21.10.2008 | DWV: Essen & Trinken

Westliche Ernährung erhöht das Herz-Risiko

Mit der Umstellung der Ernährung von gebratenen und salzigen Lebensmitteln auf Salate liesse sich das weltweite Auftreten von Herzanfällen um ein Drittel senken.

(Quelle: pressetext)
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der McMaster University, für die die Ernährungsgewohnheiten von 16.000 Menschen in 52 Ländern analysiert wurden.

Das Team um Romania Iqbal identifizierte in diesem Rahmen drei weltweite Muster:  Die typisch westliche Ernährung, reich an Fett, Salz und Fleisch, war für rund 30 Prozent des Herzanfall-Risikos in jeder Bevölkerung verantwortlich. Eine gesünderes Menue, reich an Obst und Gemüse , kann das Herzrisiko um ein Drittel senken. Bei der im Orient üblichen Ernährung, die reich an Tofu, Soja- und anderen Saucen ist, konnte kein Unterschied festgestellt werden.

Die Wissenschaftler entwickelten einen Fragebogen, der auf 19 Nahrungsgruppen basierte, und ersuchten 5.561 Herzanfall-Patienten und 10.646 Menschen mit einer diagnostizierten Herzkrankheit ihn auszufüllen. Menschen, die sich nach der typisch westlichen Diät ernährten, verfügten über ein 35 Prozent erhöhtes Risiko einen Herzanfall zu erleiden als jene, die wenig oder keine gebratenen Speisen und Fleisch aßen. Ein erhöhter Salzkonsum ist für die Erhöhung des Blutdrucks, schlechtes Fett führt zu Ablagerungen in den Blutgefäßen.

Es zeigte sich, dass die Erforschung von allgemeinen Ernährungsmustern aussagekräftiger ist als die Konzentration auf einzelne Nahrungsmittel. Entscheidend sei auch, dass zwar Elemnte der orientalischen Ernährung schlecht für das Herz sind, dazu gehört unter anderem das viele Salz in der Soja-Sauce, andere Bestandteile aber durchaus eine schützende Wirkung hätten.

 

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