Das Leben verstehen

Was wäre, wenn es eine Universität zum Thema „Leben“ geben würde? Eine Lebensuniversität ohne die üblichen Verdachtsmomente, dass es eine Sekte sein könnte. Wenn dort das Leben als Lehrfach in toto behandelt werden würde und nicht in seinen vielen immer spezieller werdenden Bestandteilen wie bisher (Wissenschaft, Spiritualität, Gesundheit, Krankheit, Technologien etc)? Wenn wir die wichtigsten Informationen zum Thema Leben in gebündelter Form, in verständlicher Sprache und mit praktischen Handlungsanwseiungen erhalten würden? Diplom-Lebens-Wissenschaftler. Eine Art Führerschein fürs Leben.  Würden wir Zusammenhänge besser begreifen? Würde wir von vorneherein integrativer denken? Gäbe es eine große Nachfrage?

Würde mit diesem Wissen unser Wohlbefinden dann automatisch steigen? Wären wir dann weniger krank?

Ich denke schon. Noch muss sich  jeder von uns alles selbst zusammen suchen und einen Reim draus machen. „Trial and error“ wie es so schön heisst. Sicher gäbe es viele, die sagen würden, dass ein Teil des Lebesnsinnes und des Lebensgenusses es ist, das Leben einfach zu leben und nicht zu studieren. Das wäre doch langweilig. Sicher, das kann ich verstehen. Mir persönlich erscheint eine Art Führerschein hilfreich zu sein. Die zunehmende Alterung schenkt uns eine Menge weise Menschen, die wir zum Thema Leben interviewen könnten und daraus lernen könnten,  besser zu leben, d.h.  konkret das Leben besser zu verstehen, besser in Gang zu kommen, mehr Möglichkeiten zu nutzen und sich dabei  immer wohler zu fühlen.

Schöne Grüße vom Isartor,
Zarmina Penner

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